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Hinweise zum Projekt der Kassenärzlichen Bundesvereinigung Deutschland
 von Michael Venator, Bergisch Gladbach

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Was ist Mammographie?

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenaufnahme, die feine Details der Brustdrüse zeigt. Um die verzweigten Anteile der Brustdrüse übersichtlich darzustellen, werden in der Regel zwei Aufnahmen pro Brust angefertigt. Die Brust wird dabei etwas flachgedrückt, damit man mehr Feinheiten erkennen kann. Außerdem braucht man etwas weniger Röntgenstrahlung, da nur eine dünnere Gewebsschicht von den Strahlen durchdrungen werden muss.

Vorteile und Nachteile der Mammographie

Vorteil ist eine hohe Detailauflösung und die einzigartige Möglichkeit, Verkalkungen darzustellen. Solche Verkalkungen sind häufig das einzige frühe Zeichen eines Brustkrebses. Um Brustkrebs zu suchen, gehört daher eine Mammographie immer zum Programm.

Der Nachteil ist, dass nicht verkalkte Tumoren, bösartig wie gutartig, gelegentlich nicht sichtbar sind, da sie normalem Drüsengewebe sehr ähnlich sehen können. Dieser Nachteil ist individuell unterschiedlich, hängt von der Zusammensetzung der Brust im Einzelfall ab. Er kann zum Teil durch eine ergänzende Tastuntersuchung, hervorragend auch durch eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung der Brust ausgeglichen werden.

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Eine Mammographie arbeitet mit Röntgenstrahlen. Auch dieser Aspekt muss beachtet werden. Die weibliche Brust ist ein besonders strahlenempfindlicher Körperteil, je jünger, desto ausgeprägter..

Andererseits werden Mammographieeinheiten in Deutschland so streng überprüft, dass die Aufnahmen mit sehr geringer Dosis gemacht werden können. Somit sind Aufnahmen auch bei jüngeren Frauen bei Bedarf akzeptabel.